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Installateur und Heizungsbauer in Nörvenich

 

PressemitteilungNr. 13/2017 – 29. März 2017

Woche der Ausbildung 2017:

Ausbildung auch in Teilzeit möglich

Seit 2005 gibt es die Berufsausbildung in Teilzeit, die auch Menschen mit familiären Verpflichtungen einen tragfähigen Start in eine Beschäftigung ermöglicht. Die Firma F. Becker mit Sitz in Nörvenich bei Köln hat beste Erfahrungen gemacht und Kerstin Sistig die Ausbildung in Teilzeit zur Kauffrau für Bürokommunikation ermöglicht.

Eine Ausbildung in Teilzeit hätte sich auch Regina Becker von der Firma F. Becker gewünscht, die ihre Ausbildung absolviert hat, als ihre beiden Kinder zwei und drei Jahre alt waren. Zu dieser Zeit gab es diese Möglichkeit noch nicht und Regina Becker musste so manche Schwierigkeiten meistern. Aufgrund dieser Erfahrungen und der Überzeugung, dass auch Frauen in der Lage sein müssen, für ihre Familien zu sorgen, setzte sich Regina Becker das Ziel, Frauen und Mädchen in ähnlicher Situation zu unterstützen. Schnell hatte sie auch ihren Mann überzeugt, bei ihrer Mitarbeiterin Kerstin Sistig brauchte es dagegen zwei Anläufe.

Im Jahr 2010 begann Kerstin Sistig, damals 23 Jahre alt und Mutter eines zweijährigen Sohnes, nach vielen erfolglosen Bewerbungen eine Ausbildung als Kauffrau für Bürokommunikation bei der Firma F. Becker in Nörvenich. Die Gesamtsituation überforderte die junge Mutter zunehmend, so dass sie 2011 ihre Ausbildung abbrach. „Die Ausbildung in Vollzeit, mein kleines Kind und die sich abzeichnende Trennung vom Vater meines Sohnes, das alles war einfach zu viel für mich. Ich musste den Ausbildungsplatz aufgeben, um den ich mich so lange bemüht hatte,“ erinnert sich Kerstin Sistig. Selbst Regina Becker konnte ihr in dieser schwierigen Zeit nicht helfen und musste sie erst einmal ihren Weg gehen lassen. „Da uns im Büro eine Fachkraft fehlte und Frau Sistig in unserer Firma einen bleibenden Eindruck hinterlassen hatte, habe ich nach Rücksprache mit meinem Mann Frau Sistig Anfang 2013 angerufen. Gott sei Dank war ihre alte Handynummer noch aktiv. Frau Sistig hatte in der Zwischenzeit ein zweites Kind bekommen, ihre Trennung vom damaligen Partner vollzogen und war wieder in einer glücklichen Partnerschaft. Das jüngste Kind war bei diesem Anruf gerade erst ein halbes Jahr alt. Ich schlug ihr vor, wenn sie Zeit und Lust habe, doch ein paar Stunden in der Woche nebenher bei uns zu arbeiten. Völlig perplex von meinem Anruf verblieben wir dahingehend, dass sie sich die Sache durch den Kopf gehen lassen und bei uns melden würde“, erinnert sich Regina Becker. Und Kerstin Sistig berichtet weiter, „im April 2013 habe ich wieder bei der Firma Becker angefangen, erstmal auf 400 Euro Basis. Im Sommer haben wir dann die Überlegung angestellt, ob ich es nochmal mit einer Ausbildung versuchen sollte, diesmal jedoch von Anfang an in Teilzeit.“

In den ersten Monaten habe Sie die Sorge gehabt, dass sie die Ausbildung wieder nicht schaffen würde. „Im Oktober 2013 war es dann soweit, ich hatte vorher alles mit der Arbeitsagentur geklärt und ein langes Gespräch mit Frau Hilger, der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur Aachen, geführt. Sie half mir mit den Formalitäten und erklärte mir, dass ich von der Arbeitsagentur Hilfe in Form von Ausbildungsbeihilfe erhalten würde. Damit war auch die finanzielle Seite geklärt.“ Die Zeit der Ausbildung und der Berufsschule erforderte von Kerstin Sistig noch einiges an Organisationstalent, aber sie hatte auch viel Unterstützung von Regina Becker, „in allen Lebenslagen“, wie sie unterstreicht. Im Januar 2016 hat Kerstin Sistig nun ihre Ausbildung mit sehr guten Ergebnissen abgeschlossen, arbeitet seitdem in Vollzeit und ist stolz auf die erbrachte Leistung: „Ich habe es nicht bereut, die Strapazen auf mich genommen und meine Ausbildung trotz zweier Kindern noch abgeschlossen zu haben. Heute kann ich sagen, ich habe was gelernt und bin eine Fachkraft. So kann ich auch ein gutes Vorbild für meine Kinder sein, die von Anfang an gelernt haben, dass man auch etwas dafür tun muss, wenn man etwas erreichen will. Heute weiß mein Ältester ganz genau, wie wichtig es ist zu lernen und seine Hausaufgaben zu machen. Er hat gesehen, dass Mama und Papa das auch tun müssen und selbst der Kleine weiß das schon ganz genau.“

Auf die Frage nach der größten Hürde sind sich beide Frauen einig: Die Kindebetreuung mit den engen Öffnungszeiten der Kindergärten lassen sich oft nur schwer mit dem Berufsleben kombinieren. Hier seien  noch Veränderungen erforderlich, um jungen Eltern den Einstieg in Ausbildung zu erleichtern.

Auch beim Resümee der vergangenen Jahre sind sich Kerstin Sistig und Regina Becker einig: Es war eine anstrengende Zeit, die viel Organisationstalent benötigt hat. In jedem Fall sei es aber die richtige Entscheidung gewesen: „Man sollte nicht nur die Nachteile sehen. Eine Mutter, die beispielsweise auf Grund einer Erkrankung ihres Kindes halt mal nicht zur Arbeit kommen kann oder wenn ein Gespräch in Kindergarten oder Schule ansteht: Dann kommt sie vielleicht später oder muss früher gehen. In solchen Situationen kann sie keine Vorwürfe gebrauchen. Vielmehr sind Verständnis und Unterstützung das, was Not tut. Bin ich als Arbeitgeber bereit, das zu geben, so bin ich mir sicher, seitens meiner Mitarbeiterin noch viel mehr zurück zu bekommen. In unserem Fall ist es jedenfalls so. Frau Sistig genießt unser vollstes Vertrauen“ sagt Regina Becker. „Unsere Geschichte ist vielleicht ein Musterbeispiel wie es laufen kann und nicht immer gibt es ein Happy End. Aber wir als Arbeitgeber müssen es versuchen.“

Hintergrund:

Bei der betrieblichen (dualen) Berufsausbildung ist neben der Vollzeitberufsausbildung eine Teilzeitberufsausbildung ohne Verlängerung der Ausbildungszeit möglich. Dies ist die in der Regel bevorzugte Variante. Dabei beträgt die Arbeitszeit einschließlich des Berufsschulunterrichts zwischen 25 und 30 Wochenstunden.

Eine Teilzeitberufsausbildung mit Verlängerung der Ausbildungszeit um meistens ein Jahr ist auch zulässig. Die Arbeitszeit beträgt dann einschließlich des Berufsschulunterrichts mindestens 20 Wochenstunden. Hierfür sind ggf. Veränderungen im Ablauf des Berufsschulunterrichts und bei den Prüfungen notwendig.

Gesetzlicher Rahmen

Eine Berufsausbildung ist grundsätzlich als Vollzeitausbildung angelegt, weshalb sie auch nicht neben dem Besuch einer allgemeinbildenden Schule betrieben werden darf. Seit der Reform des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) im Jahr 2005 kann die tägliche Ausbildungszeit reduziert werden, wenn es dafür ein „berechtigtes Interesse“ gibt (§ 8 Abs. 1 S. 2 BBiG bzw. § 27b Handwerksordnung (HwO)).

Ein berechtigtes Interesse liegt vor, wenn die oder der Auszubildende ein eigenes Kind oder eine Angehörige/einen Angehörigen betreut oder selbst von einer Behinderung betroffen ist, die eine Vollzeitausbildung erschweren würde.

Zu den weiteren Voraussetzungen zählt, dass das Ausbildungsziel voraussichtlich in der verkürzten Zeit erreicht werden kann. Der Ausbildungsbetrieb und die oder der Auszubildende müssen die Teilzeitausbildung gemeinsam bei der zuständigen Kammer beantragen. Das ist darüber hinaus auch während einer Ausbildung möglich, wenn zum Beispiel eine Auszubildende schwanger wird und nicht in der Lage ist, die Ausbildung in Vollzeit abzuschließen.

Finanzielle Unterstützung

Neben der Ausbildungsvergütung des Betriebes kann je nach Einzelfall auch Berufsausbildungsbeihilfe der Bundesagentur für Arbeit beantragt werden.

Zugunsten einer/eines Auszubildenden kann bei Bedürftigkeit zudem ein Anspruch auf Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) bestehen. Der Anspruch umfasst nicht ausbildungsprägende Mehrbedarfe (z. B. für Alleinerziehende, für medizinisch bedingte kostenaufwendige Ernährung), Bedarfe für Erstausstattung bei Bekleidung sowie bei Schwangerschaft und Geburt und einen Zuschuss zu den angemessenen ungedeckten Aufwendungen der Unterkunft und Heizung.

Das Kind eines/r Auszubildenden hat in der Regel Anspruch auf Sozialgeld. Das Kind hat grundsätzlich Anspruch auf Sozialgeld, anteilige Übernahme der Kosten für Unterkunft und Heizung sowie auf Leistungen für Bedarfe für Bildungs- und Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben.

Ansprechpartnerinnen bei den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern sind die Beauftragten für Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt.  

Mit freundlichen Grüßen 

im Auftrag

   Gabriele Reuys

   Teamassistentin

   Stabsstelle Presse und Marketing

   Telefon: 0211 4306-555

   Fax:0 211 / 43 06 257

   E-Mail: nordrhein-westfalen.PresseMarketing@arbeitsagentur.de

   Internet: www.arbeitsagentur.de

 

  Bundesagentur für Arbeit

   Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen

   Josef-Gockeln-Str. 7

   40474 Düsseldorf

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Nörvenich, 15.03.2017

Zwischenprüfung für David Hofmann & Sergej Urban 

Wir gratulieren unseren Auszubildenden David Hofmann und Sergej Urban, die diese Woche erfolgreich Ihre Zwischenprüfung absolviert haben. Ihr könnt stolz auf eure Leistungen sein.  Macht weiter so!

Ihr seid die kommenden Nachwuchstalente J




 

 



Nörvenich, 20.01.2017

 Martin Zentara ist Geselle

 


Mit großem Stolz gratulieren wir unserem Martin Zentara der seit Oktober 2014 in unserem Betrieb eine Umschulung zum Anlagemechaniker für den SHK-Bereich durchgeführt hat und heute seine Gesellenprüfung bestanden hat.

Mit Talent, viel Schweiß, Übung und Einsatz hat er nicht nur sich selbst sondern auch allen anderen bewiesen, dass es nie zu spät ist einen Beruf zu erlernen.
Trotz erschwerter Umstände, nämlich der verkürzten Ausbildung, der Ausbildung seiner Lebensgefährtin sowie dem Aufziehen zweier Kinder, hat Martin sich der Herausforderung erfolgreich gestellt und kann mit Recht stolz auf sich sein.

Wir gratulieren ganz herzlich zum wohlverdienten Gesellenbrief!


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Frank Becker neuer Obermeister der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Düren-Jülich

Kreuzau, 21.06.2016

PRESSEMITTEILUNG

Staffelübergabe bei der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Düren-Jülich

Nörvenich/Kreuzau. Die Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Düren-Jülich  hat einen neuen Obermeister gewählt. In einer gut besuchten Innungsversammlung wählten die Innungsfachbetriebe den Frank Becker aus Nörvenich zu ihrem neuen Obermeister. Der 48jährige Installateur- und Heizungsbauermeister  ist Inhaber der Firma Frank Becker Innovative Haustechnik in Nörvenich.

Er folgt auf Benno Esser, der von 2000 bis 2016 als Obermeister die Innung führte und zum Ehrenobermeister ernannt wurde. Sein Stellvertreter Georg Bühl überreichte den Ehrenobermeisterbrief der Handwerkskammer Aachen und Frau Esser einen Blumenstrauß. Geschäftsführer Uwe Günther freute sich die Silberne Ehrennadel des Fachverbandes Sanitär-Heizung-Klima NRW übergeben zu dürfen, mit der auch der Landesfachverband Sanitär- Heizung – Klima NRW die Verdienste von Benno Esser würdigt.

Zu Stellvertretenden Obermeister wählten die Innungsmitglieder erneut Herrn Georg Bühl aus Kreuzau und Herrn Georg Ruland aus Aldenhoven.  Als Lehrlingswart wurde Herr Barthel Bauer, Kreuzau wiedergewählt. Den Vorstand komplementieren als Beisitzer Guido Braun,Nörvenich,  Benno Esser, Kreuzau, Norbert Greven, Inden,  Ersin Türedioglu, Düren und als kooptierte Mitglieder Kevin Koschenz, Düren  und Kevin Schmitz, Langerwehe

Als langjähriger Vorsitzender des Gesellenprüfungsausschusses beendet Herr Willi Jordans, mit dem Ablauf der aktuellen Gesellenprüfung ebenfalls seine ehrenamtliche Tätigkeit für das SHK-Handwerk. Die Innung dankte Herrn Jordans u. a. für mehr als 15 Jahre, die er als Vorsitzender im Gesellenprüfungsausschuss, sich sehr den Berufsnachwuchs  engagiert hat. Bereits 2015 zeichnete der Fachverband Herrn Jordans aus diesem Grund mit der Silbernen Ehrennadel aus.

Herr Obermeister Becker und sein Vorstand haben sich ehrgeizige Ziele gesteckt. Sie legen großen Wert auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den anderen Akteuren auf dem Energiemarkt, Versorgungsunternehmen und Handelspartnern. Es geht ihm und der Innung darum, die starke Rolle des Installateur- und Heizungsbauerhandwerks bei der Umsetzung der Energiewende  zu behaupten.   Das Kreis Dürener Installateur- und Heizungsbauerhandwerk ist fachlich auf dem neuesten Stand der Technik. Regelmäßige Schulungs- und Informationsveranstaltungen, die teilweise gemeinsam mit den Partnerfirmen durchgeführt werden,  stellen die hohe Qualität sicher.

Sich ständig verändernde Marktbedingungen, Eingriffe ins Tätigkeitsfeld und komplexe fachliche Neuerungen, das sind die Herausforderungen denen die Innung nicht nur begegnet, sondern diese im Sinne seiner Mitglieder aktiv gestaltet, moderiert und kommuniziert. Darüber hinaus bietet die Innung  den angeschlossenen Fachbetrieben ein umfangreiches Beratungs- und Dienstleistungsportfolio. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Technik, Betriebswirtschaft und Recht.

Als Arbeitgeberverband vertritt die Innung die Interessen der Berufsgruppen

Installateur und Heizungsbauer, Klempner, Ofen-und Luftheizungsbauer sowie Behälter - und

Apparatebauer, die jährlich einen stabilen Gesamtumsatz von mehr als 7  Milliarden Euro erwirtschaften